
Stukenbrock-Senne · Schloß Holte-Stukenbrock
Anliegerstraße.
Trotzdem Dauerverkehr.
Der Lippstädter Weg ist Wohnstraße, Schul- und Kindergartenweg und auf einem langen Abschnitt nur für Anlieger freigegeben. Trotzdem wird er seit Jahren als Abkürzung genutzt. Die Folgen sind dokumentiert – mit amtlichen Messungen, eigenen Beobachtungen, Fotos und Presseberichten.
Stand der Darstellung August 2026 · Aussagen der Bürgerinitiative sind als solche gekennzeichnet
Das Problem
Eine Wohnstraße, die wie eine Abkürzung behandelt wird
Die Debatte beruht nicht nur auf einem Gefühl. Mehrere Messreihen, drei Kennzeichenstichproben, eine Zwei-Punkt-Beobachtung und zahlreiche Fotos ergeben über Jahre dasselbe Bild. Zu viel Verkehr trifft auf eine Straße, die für diesen Durchgangsverkehr nicht gedacht ist.
Nicht abstrakt, sondern vor der Haustür
So sieht die Belastung aus
Fahrzeugkolonnen in der Anliegerstraße
Die Aufnahmen zeigen die Enge des Straßenraums und eine Situation, die mit der Funktion einer ruhigen Wohnstraße schwer vereinbar ist.
Zur Fotodokumentation
Kolonne mit Polizeibegleitung
Auch außergewöhnliche Verkehre nutzen die Strecke.

Verkehrsberuhigung ohne ausreichende Wirkung
Die Einengungen verhindern Durchfahrten nicht.
Die vier Ebenen des Problems
Verkehrsmenge, Tempo, Sicherheit und Zukunftsrisiko
Eine einzelne Maßnahme reicht nicht, wenn Beschilderung, Verkehrsführung, Kontrollen und neue Besuchs- oder Berufsverkehre nicht zusammen gedacht werden.
Zu viel Verkehr
Die Messungen aus 2022 und 2023 dokumentieren an Werktagen mehrere hundert Fahrzeuge in jeder Fahrtrichtung.
Zahlen ansehen →Zu hohes Tempo
2020 lag V85 bei 46 km/h. Auch spätere Messungen lagen deutlich über dem vorgesehenen Tempo-30-Niveau.
Tempoauswertung →Zu wenig Wirkung
Fahrbahnverengungen verändern die Optik, halten Durchgangsverkehr aber nicht zuverlässig aus der Straße heraus.
Hintergründe →Mehr Verkehr droht
Gedenkstätte, Besucherparkplätze, Gewerbegebiet und Ausbau an der Paderborner Straße brauchen ein belastbares Verkehrskonzept.
Planungen ansehen →Die Öffentlichkeit schaut seit Jahren hin
„Anwohner klagen über zu viel Verkehr“
Der Bericht der Neuen Westfälischen vom 10. Juni 2022 dokumentiert die Vorgeschichte, die Messungen, mehr als 100 Unterschriften und die Vorschläge der Bürgerinitiative.
Der vollständige Artikel wird aus urheberrechtlichen Gründen nicht auf dieser Webseite wiedergegeben. Weitere Presseberichte zeigen, dass das Problem bereits vor Jahren öffentlich diskutiert wurde.
Unser Ziel
Kein Streit um Zahlen, sondern eine wirksame Lösung
Die Bürgerinitiative fordert keine symbolische Maßnahme, sondern eine überprüfbare Verbesserung. Durchgangsverkehr muss aus der Anliegerstraße herausgehalten, Tempo 30 wirksam durchgesetzt und zusätzlicher Verkehr vorausschauend gelenkt werden.